Hörtest im Hörstudio von Ngora
Hörtest vor OrtVERSORGUNG
Anpassung eines Hörgeräts
AnpassungTECHNIK
Warteschlange vor dem Hörstudio
Von nah und fernANDRANG

Projektbeschreibung

Schwerhörigkeit im Alter und in jungen Jahren ist ein globales Problem. Während der Zugang zu Akustikern und Hörgeräten in Deutschland jederzeit möglich ist, stellt er in Uganda eine große Hürde dar: Akustiker gibt es nur in den großen Städten, und der Patient muss alle Kosten selbst tragen — für eine von Armut betroffene Bevölkerung unbezahlbar.

In Zusammenarbeit mit David Stefanczyk, Leiter der Hörstube in Saarburg, und mit Unterstützung des Lions Club Saarburg hat sich Apwoyo e. V. dieser Herausforderung gestellt.

Projektstatus

Im Health Center von Ngora wurde ein neues Hörstudio eröffnet, das landesweit einzigartig ist.

„Die Menschen kamen von nah und fern und haben teilweise drei Tage und drei Nächte im Freien übernachtet, nur um von mir behandelt zu werden. Alle meine Dienstleistungen habe ich gerne und kostenlos zur Verfügung gestellt“ — David Stefanczyk.

Hintergrund des Projektes

Zum Abschied und als Dank für seine hervorragende Arbeit bekam David vom Landrat des Distrikts Ngora ein lebendes Huhn geschenkt. Daher der Name, den dieses Projekt bei uns trägt: Ein Hörstudio für ein Huhn.

Umsetzung

Ein Arzt vor Ort wurde in Hörtests, Abdrucknahme, Ohrreinigung und der Wartung von Hörgeräten ausgebildet. Über ein eigens entwickeltes digitales System gelangen Ohrscans und Hörtests nach Deutschland; dort werden passende Geräte ausgewählt und eingestellt, Ohrstücke angefertigt und alles nach Uganda geschickt oder bei den jährlichen Besuchen mitgebracht.

Das Projekt ist damit auf dauerhafte Versorgung angelegt, nicht auf einmalige Hilfe.

Mitmachen & Unterstützen

Alte Hörgeräte spenden: Gebrauchte Geräte können in der Hörstube Saarburg, Heckingstraße 12–14, abgegeben werden. Sie werden dort kostenlos gereinigt, instandgesetzt und ihrem neuen Zweck in Uganda zugeführt.

Mehr zum Projekt: die-hoerstube.de/uganda

Danksagung

Unser Dank gilt David Stefanczyk und der Hörstube Saarburg sowie dem Lions Club Saarburg, ohne die dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre.